2021-22
 

Im Innenraum

Im Innenraum 2021 , Aluminium , Speicher 11 Bremen
Ich habe in dem ehemaligen Munitionslager in Lübberstedt bei Bremen Spaziergänge gemacht und nebenbei viele spontane Skulpturen aus vor Ort gesammelten Ästen gebaut, die von mir aber nie als fertig angesehen wurden, weil sie von der Umwelt weiter bearbeitet wurde. Diese Spaziergänge habe ich fast täglich gemacht, dabei war es mir wichtig jedes Mal meine Spuren zu hinterlassen. Die Skulpturen habe ich alle fotografisch dokumentiert, außerdem habe ich jeden Spaziergang fuer zwei Jahre lang in meinem Tagebuch und ein richtiges buch festgehalten.. Für den Ausstellungsraum habe ich eine solche Skulptur transformiert, indem ich sie in Aluminium gegossen hab

Forced Feral / Erzwungene Verwilderung

Forced Feral is a project of the Kunstverein Springhornhof e.V. and the Hochschule für Künste Bremen. Funded by the State of Lower Saxony and the Lüneburg Regional Association (Lüneburgischen Landschaftsverband), Karin und Uwe Hollweg Stiftung, Waldemar Koch Stiftung, Fonds Innovative Lehre und Freundeskreis der Hochschule für Künste Bremen.

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Ein neuer Ort

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Einen neuer Ort 2021
Graben wurde zur populärsten Arbeitsmethode: negative Skulpturen graben, Material ausgraben oder eingraben, sich selbst eingraben. Das Wechselspiel von Spüren und Fühlen führte zu Arbeiten wie meines Schlammskulptur, die durch Hände, die Erde klopfen, drücken, in eine Form pressen und dem Wetter erlauben, die Dinge zu verändern, miterschaffen wurde.Es geht um die Arbeitprozess.

Outdoor Project in Springhornhof

How to make Marmelade

How to make Marmelade 2021

Seunghyun Seo, Anne Nitzpan, Nala Tessloff, Laura Pientka, Ruth Lübke

2021 realisiert im Rahmen von `" Forced Feral / Erzwungene Verwilderung",ein Projekt des Kunstverein Springhornhof und der Hochschule für Künste Bremen.

In Venusmuschelschalen wird den Kreaturen der Büsche und Wälder ein Marmeladengeschenk überbracht. Eine der Skulpturen befindet sich unter den Eichen der Kirchgartens vor dem Springhornhofs, eine weitere im Wald nahe der Rutenmühle.

Schwestern mit magischen Kräften vereinen sich um geheime Rituale zu vollziehen, ein Netz zu spinnen,

ihre Mächte zu bündeln. Sie strecken ihre Finger aus nach der Tierwelt, der Zeit und um sich gegenseitig zu halten. Sie erschaffen Rezepte für magisches Gebräu, organisieren Zusammenkünfte in einer neuen Dimension und verbinden Altes mit Neuem.

Material:Durch Performances aktivierte Skulpturen aus Keramik, Stahl und Marmelade im Aussenraum sowie

Video, Accessoires und Kostüme im Springhornhof

Grösse: 2 Objekte je 20cm x 100cm x 80cm

Am Wegesrand

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Am Wegesrand 2021

Vor nun mehr als einem Jahr habe ich mir selbst die Aufgabe gegeben, einen Monat lang jeden Tag eine Skulptur zu schaffen, egal aus welchem Material. Nach Betrachtung der Ergebnisse ist mir klar geworden, dass die spontanen und einfach gehaltenen Skulpturen, die waren, welche mich am meisten interessierten. Für diese habe ich beim Spazieren in Wäldern, Parks oder irgendwo wo es gerade passte schnell eine Figur aus gefundenen Ästen aufgebaut, ohne zusätzliche Hilfsmittel, sie danach mit meinen Farben, die ich immer dabei habe angemalt und dann fotografiert. Mittlerweile ist es zu meiner Angewohnheit geworden beim Spazieren immer die Augen offen zu halten nach ein paar besonderen Ästen für meine nächste Skulptur. Eine Zeit lang habe ich mich, örtlich gesehen, auf ein verlassenes Militärgelände in Lübberstedt, welches im zweiten Weltkrieg errichtet wurde, nicht weit von meinem alten Wohnort entfernt, konzentriert. Dort stehen interessante alte Gebäude, die oft auf meinen Fotos aus der Zeit zu sehen sind. Außerdem habe ich eine Art Tagebuch dazu geführt. Im Januar hatte ich für mehrere Tage meine Arbeit in der Galerie Flut unter dem Titel “Am Wegesrand” ausgestellt. Ich habe dort Fotos meiner Skulpturen und mein Tagebuch gezeigt. Für mich war es ein Versuch eine Lösung dafür zu finden, wie ich meine Arbeit ausstellen und präsentieren kann. Ich habe jeden Tag das Format der Ausstellung verändert. Das Ausstellen meiner Arbeit ist das größte Problem für mich, deshalb möchte ich meine Arbeit weiterentwickeln und sie in Aluminium gießen, denn für mich würde es keinen Sinn machen die spontan aufgestellten Äste aus dem Wald einfach in den Ausstellungsraum zu stellen.

2019

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Ausstellung in der Galerie Dechanatstrasse vom 11.01. bis 13.01.2019

Der Titel bezieht sich auf ein Drama des sizilianischen Autors Luigi Pirandello von 1921, eines der Hauptwerke des absurden Metatheaters. Für unsere Exkursion diente dieses Stück als sinnbildliches Beispiel, wie mit einer Situation umgegangen werden kann, in der die wirksamen Charaktere deutlich sind, jedoch keine Erzählung feststeht.

Vom 08 bis 15 April 2018 sind Kunststudierenden der Hochschule für Künste Bremen und Prof. Ingo Vetter zusammen mit Architekturstudierende der Akademie der bildenden Künste Wien und deren Professorin Michelle Howard nach Marzamemi im Süd-Osten Siziliens gefahren, um eine Woche lang ein gemeinsames Programm zu veranstalten. Die Themen bzw. Charaktere waren dabei Umweltverschmutzung durch Plastikmüll, lokale Ökonomien, Landwirtschaft, Landflucht, Migration und Tourismus.

Die in Sizilien begonnenen Arbeiten und Projekte wurden während des vergangenen Jahres weiterentwickelt und die Resultate werden nun in einer gemeinsamen Ausstellung in der Galerie Dechanatstrasse präsentiert.

Projektbeteiligte: Hannes Deters, Joseph Eckhart, Luisa Eugeni, Gloria Hinterleitner, Michelle Howard, Stéphane Krust, Jenn Leung Ying, Mattis Lühmann, Brina Meze Petric, Laura Sofie Pientka, Seung Hyun Seo, Ingo Vetter, Susan Wang Youlin.